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Die Erde ist Zweifellos wärmer geworden: Der lineare 100-Jahrestrend (1906 bis 2005) weist eine Erderwärmung von 0,74°[0,56 bis 0,92] C auf; die Erwärmungsrate der letzten 50 Jahren dieses Zeitraums war doppelt so stark wie die in der ersten Hälfte, und 11 der letzten 12 Jahre (1995-2006) waren unter den zwölf wärmsten Jahren seit Beginn der der flächendeckenden Temperaturmessung (im Jahr 1850). Auch die Ozeane welche 80 Prozent der insgesamt durch die Zunahme des Treibhauseffektes entstandenen Wärme absorbiert haben wurden bis mindestens 3000 m Tiefe wärmer. Vgl.:  Anlage 1 : WG1 S.5  

 

Die durchschnittlichen Temperaturen in der Arktis

sind in den letzen 100 Jahren fast doppelt so schnell

gestiegen wie im globalen Durchschnitt. Seit den 1980er Jahren stieg die Temperatur auf arktischen Dauerfrostböden im Allgemeinen um 3°C.

Satellitendaten zeigen seit 1978,

dass die durchschnittliche jährliche Ausdehnung des arktischen Meereises um 2,7 [2,1 bis 3,3]% pro Jahrzehnt

geschrumpft ist, wobei die Abnahme im Sommer mit

7,4 [5,0 bis 9,8]% pro Jahrzehnt größer ist.

Vgl.: Wg1 S. 8

 

Der Meeresspiegel steig an: Durch die Erwärmung dehnen die Ozeane sich aus, wodurch sie dazu beitragen, dass der Meeresspiegel ansteigt: Insgesamt stieg er im 20. Jahrhundert um 17 [12 bis 22] cm an;  der globale Meeresspiegel ist im Zeitraum von 1961 bis 2003 mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit

von 1.8 [1.3 bis 2.3] mm pro Jahr gestiegen und 1993 bis 2003 sogar um 3,1 [2.4 bis 3.8] mm pro Jahr.  Wg1 S 7. Abnahme der Gletscher und Eiskappen

trugen ebenfalls zum Anstieg des Meeresspiegels bei . Vgl.: Anlage 1: Wg1 S.5

 

 

Abbildung  SPM.2 zeigt  dass die vom anthropogen Strahlungsantrieb-Faktoren  überwiegen und somit der Mensch die hauptsächliche Schuld an der Erderwärmung trägt. Die Weitaus wichtigsten Ursachen für die Erderwärmung sind Treibhausgase Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4), Lachgas (N2O), die den Treibhauseffekt um 2,3 Watt pro m² erhöhten. Vgl.: Anlage1: Wg1 S.4

Die Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre ist von vorindustriellen 280 ppm (parts per million;  „Teile pro Millionen&ldquo

 auf 379 ppm im Jahr 2005 angestiegen und übertrifft somit bei Weitem die natürliche Schwankungsbreite in den letzten 650.000 Jahren, die aus Eisbohrkernen bekannt ist und zwischen 180 und 300 ppm lag.

Die jährliche Wachstumsrate der atmosphärische Kohlendioxidkonzentration betrug zwischen 1960 und 2005 1,4 ppm pro Jahr und zwischen 1995 und 2005  1,9 ppm pro Jahr. Der Verbrauch fossiler Brennstoffe ist, neben den  mit Landnutzungsänderungen verbundenen Kohlendioxidemissionen, die Hauptursache für den Anstieg der Kohlendioxidkonzentration in der Atmosphäre.

Vgl.:  Anlage 1Wg1 S.2

 

 

Die atmosphärische Methan-Konzentration ist von einem vorindustriellen Wert von etwa 715 ppb (parts per billion; “Teile pro Milliarden&rdquo

Bis 2005  auf einen wert von 1774 ppb  gestiegen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass

der beobachtete Anstieg der Methan-Konzentration auf

menschliche Aktivitäten, vor allem Landwirtschaft und

Verbrauch fossiler Brennstoffe, zurückzuführen ist.

 

Die Lachgas-Konzentration in der Atmosphäre ist

von einem vorindustriellen Wert von etwa 270 ppb auf

319 ppb im Jahr 2005 angestiegen. Mehr als ein Drittel

aller Lachgasemissionen sind anthropogen und primär

durch die Landwirtschaft verursacht.

Vgl.: Anlage 1wg1 S.3

 

 

 

Wie das Klima auf die Treibhausgase reagiert: Eine Verdoppelung der vorindustriellen Konzentration von Kohlendioxid hätte nach den besten vorliegenden Daten eine Erwärmung um 3 °C zur Folge; wobei die wahrscheinliche Spanne 2 bis 4,5 °C beträgt und wesentlich höhere Werte nicht ausgeschlossen werden können. Die relativ große Spanne liegt vor allem daran, dass die Auswirkungen von Wolken auf den Strahlungshaushalt der Erde unsicher sind. Wg1 S12.

 

Zukünftige Erderwärmung

Modellexperimente zeigen, dass selbst wenn die  Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre auf dem  Niveau des Jahres 2000 konstant gehalten würden, würde die Temperatur um 0,1 °C pro Jahrzehnt weiter ansteigen. Dieser Anstieg liegt vor allem an der langsamen Reaktion der Ozeane. Gleichbleibende oder ansteigende Emissionen führen zu Temperaturerhöhungen von 0,2 °C pro Jahrzehnt für die nächsten beiden Jahrzente.

Danach unterscheiden sich die Emissionen je nach Emissionszenario gewaltig:

Je nach Szenario liegt die mögliche Erwärmung im 21. Jahrhundert zwischen 1,1 und 6,4 °C. Die niedrigste Temperaturerhöhung (1,1 - 2,9 °C, am wahrscheinlichsten 1,8 °C) würde eintreten, wenn durch schnellen Strukturwandel und die Einführung sauberer und effizienter Technologien der Anstieg der Treibhausgase auf etwa 600 ppm beschränkt würde. Den höchsten Temperaturanstieg (um 2,4 - 6,4 °C, am wahrscheinlichsten 4,0 °C) erwartet der IPCC, wenn bei anhaltendem Wirtschaftswachstum der Weg der Verbrennung fossiler Brennstoffe nicht verlassen wird  Wg1 s 13

 

Unter den gleichen Annahmen zur Emissionsentwicklung zeigen die Modelle im Laufe des Jahrhunderts einen Meeresspiegelanstieg von 18-38 cm für ein niedriges Szenario und 26 bis 59 cm für ein hohes Szenario.

Vgl Anlage SPM.3 S 13

 

Steigende atmosphärische Kohlendioxidkonzentrationen führen zu einer zunehmenden Versauerung der Ozeane. Der pH-Wert der mittleren globalen Meeresoberflächen  wird voraussichtlich zur bisherigen Abnahme von 0,1 Einheiten, seit der vorindustriellen Zeit, über das 21. Jahrhundert  um 0,14 - 0,35 Einheiten sinken.  Wg1 S 15




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