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Nun komme ich zum Bericht der Arbeitsgruppe II WG2 welcher sich mit der Verwundbarkeit von sozioökonomischen und ökologischen Systemen durch Klimaänderungen befasst, seine kernaussagen sind folgende:

 

Der derzeitiger Kenntnisstand über künftige Auswirkungen:

 

Süßwasser: Der Jahresabfluss in Flüssen und die Wasserverfügbarkeit in hohen Breiten und einigen feuchten tropischen Regionen wird um 10-40% ansteigen, in den trockenen Regionen der mittleren Breiten und der Tropen aber um 10-30% abnehmen. Sowohl Dürreperioden als auch Überschwemmungen durch Starkregen werden zunehmen. In Regionen, die von Schmelzwasser aus den Bergen abhängen (gegenwärtig ein Sechstel der Weltbevölkerung), wird durch den Rückgang der in Gletschern und Schneedecken gespeicherten Wassermenge Wasser knapper werden.

 

Ökosysteme: Es ist wahrscheinlich, dass die Widerstandsfähigkeit zahlreicher

Ökosysteme in diesem Jahrhundert überschritten wird. Wahrscheinlich wird gegen Mitte des Jahrhunderts die Aufnahme von Kohlendioxid durch die Ökosysteme einen Höchststand erreichen ,anschließend schwächer werden  oder sich sogar umkehren , wodurch sich der Klimawandel verstärken würde. Für 20 bis 30 Prozent der Tier- und Pflanzenarten steigt das Aussterberisiko bei einem Temperaturanstieg von mehr als 1,5 bis 2,5 °C. Die Auswirkungen auf die Ökosysteme haben überwiegend schädliche Auswirkungen auf die biologische Vielfalt und die von den Ökosystemen erbrachten Dienstleistungen, wie z.B. Wasser- und Nahrungsmittelversorgung.

 

Nahrungsmittel, Faserstoffe und Holzproduktion: Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden Temperaturerhöhungen sowie Dürren und Überschwemmungen die Nahrungsmittelproduktion reduzieren. Eine Anpassung, wie etwa veränderte Sorten sowie Anpflanzungs- bzw. Aussaatzeiten, ermöglicht, bei mäßiger Erwärmung , in mittleren bis hohen Breiten, die Getreideerträge auf derzeitigem oder höherem Niveau zu halten.

Global gesehen ist in der Holzproduktion bei einer Klimaänderung kurz- bis mittelfristig ein mäßiger Anstieg der wirtschaftlichen Ertragsfähigkeit.

Infolge fortschreitender Erwärmung sind bei der Verbreitung und Produktion bestimmter Fischarten regionale

Veränderungen,  mit nachteiligen Auswirkungen für Aquakulturen und Fischereien zu erwarten.

 

Küsten und tiefliegende Gebiete: Küsten sind durch die Klimaänderung und des Anstiegs des Meeresspiegels höheren Risiken, etwa durch Erosion, ausgesetzt. Dieser Effekt wird durch den zunehmenden Druck des Menschen auf die Küsten noch verschärft.

Korallen, welche durch Hitzestress verwundbar sind, werden bei einem Anstieg der Meeresoberflächentemperatur um ca. 1-3°C großräumig absterben.

7.12.07 18:36
 


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