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Zu den mit diesem Temperaturanstieg verbundenen Folgen der globalen Erwärmung, die der Bericht auflistet, gehören unter anderem ein Anstieg des Meeresspiegels im 20. Jahrhundert um 17 Zentimeter – seit 1993 sogar um 3,1 Millimeter pro Jahr; schmelzende Gletscher, die Verringerung der schneebedeckten Erdoberfläche um 5 Prozent seit 1980, der in den letzten Jahren deutlich beschleunigte Rückgang des Meereises; häufigere Starkregen; zunehmende Regenfälle in Nordeuropa und im östlichen Nord- und Südamerika; zunehmende Trockenheit im Mittelmeerraum, in der Sahel, in Südafrika und Teilen Südasiens; zunehmende Hitzewellen und heftigere tropische Stürme.

Für die Zukunft erwartet der Bericht eine weiter anhaltende Erderwärmung. Zur Ermittlung der möglichen Bandbreite werden verschiedene Szenarien aufgestellt, die mit jeweils unterschiedlichen Annahmen über Indikatoren wie Bevölkerungsentwicklung oder Wirtschaftswachstum operieren. Die hieraus resultierenden Emissionsszenarien lassen sich in der Regel einer der vier charakteristischen Szenario-Familien (A1 (nochmals unterteilt in die Szenariogruppen A1C, A1G, A1B, A1T), A2, B1, B2) zuordnen. Im günstigsten Szenario B1 beträgt der Anstieg der Durchschnittstemperatur bis zur Dekade 2090-2100 1,8 °C (mit einer wahrscheinlichen Bandbreite von 1,1–2,9 °C), im ungünstigsten Fall A1Fl 4,0 °C (2,4–6,4 °C). In höheren Breiten wird die Temperatur voraussichtlich stärker steigen als in Äquatornähe. Der Meeresspiegel steigt gemäß den zugrunde gelegten Szenarien bis zum Ende des 21. Jahrhunderts um mindestens 18–38 cm und um höchstens 26–59 cm, wobei einige komplizierte Annahmen über das künftige Verhalten von Eisschilden zugrunde gelegt wurden.[3] Auch der Bericht weist ausdrücklich darauf hin, dass die zur Zeit verwendeten Modelle die vollen Auswirkungen der Änderungen des Eisschildflusses wie auch Unsicherheiten in der Klima-Kohlenstoffkreislauf-Rückkoppelung nicht beinhalten, da zur Zeit der Berichterstellung eine entsprechende Grundlage in der publizierten Literatur fehlte. Ein höherer Anstieg des Meeresspiegels kann daher nicht ausgeschlossen werden.

5.12.07 02:31
 


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